KIT Karlsruhe

McArena Freiluft-Sporthalle im Sparda Sportpark des KIT Karlsruhe

Überdachter Kunstrasenplatz bietet 800qm Sportfläche für viele Sportarten

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehört deutschlandweit zu den führenden Forschungseinrichtungen. Mehr als 25.000 Studierende aus vielen Nationen Leben und Lernen auf dem Campus des KIT in Karlsruhe. Aber auch außerhalb der Hörsäle ist das KIT Karlsruhe besonders innovativ: Am Institut für Sport und Sportwissenschaft. Das besonders umfangreiches Hochschulsportangebot für die Studierenden umfasst derzeit 65 Sportarten. Dietmar Blicker, Leiter des Hochschulsports: “Mit unseren Sportangeboten begeistern/bewegen wir ca. 8000 Studierende. Die Studierenden schätzen vor allem die Vielfalt der Sportmöglichkeiten die wir hier bieten können.“

Bei dieser großen Zahl an Sportlern, die regelmäßig ihrer Leidenschaft nachgehen, ist die Bereitstellung von ausreichenden Sport- und Trainingsflächen eine ständige Herausforderung. Die Stadt Karlsruhe hat daher im Jahr 2017 im Zuge des Neubaus des Wildparkstadions eine umfangreiche Modernisierung und Erweiterung des Sparda-Sportparks am Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie beschlossen. Neben einem neuen Kunstrasenspielfeld, fünf neuen Tennisplätzen und einer neuer Kugelstoßanlage wurde auch eine McArena Freiluft-Sporthalle in das Konzept integriert. Das innovative Sportstättenkonzept mit einem überdachten Kunstrasenplatz, modernem LED-Flutlicht und geschlossen Banden-/Netzsystem, schafft für den Hochschulsport dringend benötige Hallenkapazitäten. Dietmar Blicker:“ Die McArena Freiluft-Sporthalle als neuer Bestandteil unseres Sparda-Sportparks ermöglicht uns eine noch effektivere Angebotspalette. Durch die großzügige Überdachung können wir unseren Freiluft-Sportarten nun ganzjährig entsprechende Trainingsmöglichkeiten bieten.“

Optimale Sportbedingungen bei jedem Wetter für die Sportler am KIT Karlsruhe

Sportstättenbau Stadt Karlsruhe Freilufthalle
Bild: KIT

Neuordnung des Sportgelände ermöglichte die Umbaumaßnahmen

Die Verlegung wurde notwendig, da die Fläche der bisher vom KIT genutzten Tennisplätze für die Erstellung des neuen Fußballstadions im Wildpark benötigt wird. Durch dieses Verlagerung gingen am KIT rund 13.500 m² Sportentwicklungsfläche verloren. Als Ausgleich dafür erhielt das IfSS 5.000 Quadratmeter modernisierten Sportanlagen auf dem nun verdichteten Gelände des KIT. „Für über 8.000 Sportstudierende und Hochschulsporteilnehmerinnen und -teilnehmer sind die Außensportanlagen des KIT enorm wichtige Einrichtungen, die Tag für Tag genutzt werden und eine feste Größe im Studienalltag sind. Voraussetzung für ein attraktives Umfeld sind passende Flächen und eine zeitgemäße Ausstattung. Die mit Unterstützung der Stadt entstandenen modernisierten Anlagen tragen hierzu wesentlich bei, auch wenn der knapper werdende Platz für uns eine Herausforderung sein wir d.Ich freue mich aber sehr, dass Stadt, KIT und KSC hier eine gemeinsame Lösung gefunden haben. Hier wurde ein innovativer und moderner Sport-Campus in der Sportstadt Karlsruhe in kurzer Zeit umgesetzt.“


„Mit der neuen Sportanlage für das Institut für Sport und Sportwissenschaft haben wir als Stadt einen erheblichen Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen“, betont Bürgermeister Lenz. „Auf der einen Seite werden durch diese Infrastrukturmaßnahme die Pläne zum Umbau des Wildparkstadions erst möglich. Und auf der anderen Seite profitiert das Sportinstitut erheblich von den neuen Tennisplätzen, dem qualitativ hochwertigen Kunstrasenplatz und der ersten Freilufthalle in Karlsruhe“, so der Sportdezernent.

„Die McArena ergänzt unsere Sportinfrastruktur optimal. Bereits jetzt werden wir von vielen Studierenden auf die neue Freiluft-Sporthalle angesprochen, zahlreiche Sportgruppen haben bereits Trainingszeiten für die neue Anlage angefragt.“

Dr. Dietmar Blicker, Hochschulsportleiter KIT Karlsruhe

 

Multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten gaben den Ausschlag für das Projekt

Das 40 m x 20 m große Kunstrasenspiel unter dem großen Dach der McArena Freiluft-Sporthalle wird zukünftig für viele unterschiedliche Sportanwendungen genutzt. Neben Sportarten wie Tennis, Fußball und Volleyball sind auch Kursangebote, Fitness und Leichtathletiktraining möglich. Darüber hinaus soll die Freiluft-Sporthalle auch für Veranstaltungen genutzt werden. „Zu unserem großen Sportfest-Event im Sommer wurde die McArena bereits genutzt.  Mit ca. 1.500 Teilnehmern und Gästen ist das eine große Veranstaltung und wir freuen uns, dass wir dank der Überdachung absolut wetterunabhängig sind.“ sagt Dietmar Blicker und ergänzt:“ Bereits jetzt werden wir von vielen Studierenden auf die neue Freiluft-Sporthalle angesprochen, zahlreiche Sportgruppen haben bereits Trainingszeiten für die neue Anlage angefragt.“

Realisiert werden konnte das Projekt durch Zusammenarbeit der Stadt Karlsruhe, dem Institut für Sport und Sportwissenschaft des KIT sowie dem Architekturbüro Ernst, Heiler Sportplatzblau und der McArena GmbH. Matthias Prinz, Geschäftsführer der McArena GmbH zum Projekt:“ Mit dem Bau der Freiluft-Sporthalle beim KIT in Karlsruhe zeigt sich einmal mehr, dass unser Sportstättenkonzept innerhalb eines wirtschaftlichen Rahmens eine optimale Lösung ist um eine witterungsunabhängige, multifunktionale Sportstätte zu verwirklichen. Wir bedanken uns bei der Stadt Karlsruhe, dem KIT und den beteiligten Partnerunternehmen für das Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit.“

Über das Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 500 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft,  Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.